Prokrastination Test - leidest auch du unter Aufschieberitis?


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Wenn große oder besonders schwierige Aufgaben anstehen, dann neigen viele Menschen dazu, die Erledigung immer wieder hinauszuschieben. Die sogenannte Aufschieberitis oder aber auch Prokrastination ist vielfach ein echtes Problem. Ablenkungen und mangelnde Motivation sorgen dafür, dass die Arbeit am Ende oft nur unter großem Druck und Stress erledigt wird. Darunter leidet in der Regel nicht nur die eigene Psyche, sondern auch das Endergebnis. Ein klassisches Beispiel ist das Lernen für einen Test, das viele Schüler und Studenten gern immer weiter hinausschieben, bis es dann nur noch wenige Tage bis zum Prüfungstermin sind und der Stress beginnt.

Arten und Ursachen

Die Prokrastination steht nicht selten im Zusammenhang mit der mangelnden Fähigkeit, Prioritäten zu setzen, und latenten Minderwertigkeitsgefühlen. Oftmals erscheinen Menschen, die zum Prokrastinieren neigen, die Aufgaben zu schwierig oder die Lösung zu weit entfernt. Da sie aber ein schnelles Belohnungsgefühl brauchen, werden stattdessen andere kleinere Arbeiten vorgezogen. Typischerweise kann man zwischen verschiedenen Arten des Prokrastinierens unterscheiden. Klassisch ist beispielsweise der Saubermann, der plötzlich entscheidet, dass seine Wohnung ausgerechnet jetzt und unbedingt gereinigt werden muss. Ebenfalls beliebt sind To-Do-Listen. Das Aufschieben der Arbeit wird mit der Tatsache gerechtfertigt, dass man erst einmal einen entsprechenden Plan benötigt. Am Ende hat man viel Zeit in eine To-Do-Liste aber kaum in die tatsächliche Arbeit investiert. Vergleichsweise verbreitet, besonders bei Jüngeren, ist das Internetproblem. Menschen, die praktisch 24 Stunden online sind, finden im Netz immer wieder Dinge, mit denen sich wunderbar prokrastinieren lässt. Vom Beantworten von E-Mails, über die sozialen Netzwerke bis hin zu YouTube und Co ist praktisch alles dabei. Mitunter fallen diese Menschen auch in die Multitaskingfalle. Sie glauben dann, dass sie problemlos mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen können. Im Anschluss stapeln sich dann die angefangenen Arbeiten, nur fertig wird keine.

Auswege aus der Prokrastination

Um mit der Aufschieberitis besser umgehen zu können, ist vor allem ein gutes Zeitmanagement von Bedeutung. Ganz wichtig ist dabei, dass man möglichst früh nach dem Erhalt der Aufgabe mit der Arbeit beginnt. Gerade zu Beginn ist die Motivation am höchsten. Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr steigt die Gefahr der Prokrastination. Ein weiterer nützlicher Tipp kann das Zerlegen der Aufgabe in kleine Teilaufgaben sein. Auf diese Weise erscheint die Arbeit nicht mehr so groß. Dies lässt sich auch wunderbar mit einem Belohnungssystem kombinieren. Um das Aufschieben zu verhindern, kann man Zwischenetappen festsetzen und deren Erreichen belohnen. Zudem sollten Störfaktoren wie Internet oder Telefon vor Arbeitsbeginn wenn möglich entfernt werden.

FrageAnzahl
Ich ärgere mich jedes mal über das Aufschieben

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (7.61%), Stimme eher nicht zu (11.93%), Weder noch (24.69%), Stimme eher zu (55.76%), Stimme vollkommen zu (82.92%)
486
Ich bin selbst über das Aufschieben jedes mal wütend.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (8.61%), Stimme eher nicht zu (17.23%), Weder noch (32.43%), Stimme eher zu (41.72%), Stimme vollkommen zu (50.17%)
592
Das ständige Aufschieben hat irgendwann Panik zur Folge.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (13.67%), Stimme eher nicht zu (21.4%), Weder noch (22.3%), Stimme eher zu (42.63%), Stimme vollkommen zu (59.89%)
556
Ich mache mir Sorgen darüber, ob ich das alles noch schaffen kann.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (10.28%), Stimme eher nicht zu (16.94%), Weder noch (27.82%), Stimme eher zu (44.96%), Stimme vollkommen zu (79.23%)
496
Irgendwann verfalle ich, aufgrund des Aufschiebens, in die Resignation.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (15.53%), Stimme eher nicht zu (21.2%), Weder noch (29.45%), Stimme eher zu (33.82%), Stimme vollkommen zu (43.85%)
618
Ich bringe mich durch das Aufschieben immer wieder in verzeifelte Situationen.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (12.82%), Stimme eher nicht zu (21.71%), Weder noch (27.35%), Stimme eher zu (38.12%), Stimme vollkommen zu (51.97%)
585
Meine Leistungen leiden unter dem Aufschieben und ich habe Schuldgefühle.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (9.64%), Stimme eher nicht zu (21.07%), Weder noch (30.89%), Stimme eher zu (38.39%), Stimme vollkommen zu (58.75%)
560
Ich bin von mir selbst enttäuscht, dass ich schon wieder etwas geschoben habe.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (11.65%), Stimme eher nicht zu (14.86%), Weder noch (22.89%), Stimme eher zu (50.6%), Stimme vollkommen zu (78.51%)
498
Ich habe Angst, dass aufgrund meines Aufschiebeverhaltens, meine Leistungen bei der Arbeit/ im Studium/ in der Schule/in der Ausbildung enorm leiden werden.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (12.9%), Stimme eher nicht zu (21.33%), Weder noch (31.9%), Stimme eher zu (33.87%), Stimme vollkommen zu (59.32%)
558
Ich habe aufgrund des Aufschiebens Schlafstörungen oder andere gesundheitliche Probleme.

Häufigkeit der Antworten:
Stimme überhaupt nicht zu (30.34%), Stimme eher nicht zu (22.76%), Weder noch (27.72%), Stimme eher zu (19.17%), Stimme vollkommen zu (23.17%)
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